Häufig gestellte Fragen an uns

Der Verkauf einer Immobilie wirft oft viele Fragen auf. Wie wird der richtige Verkaufspreis ermittelt? Welche Kosten fallen an? Kann eine Immobilie trotz bestehender Hypothek verkauft werden? Und welche Unterlagen werden benötigt?

In unseren häufig gestellten Fragen finden Sie Antworten auf die wichtigsten Themen rund um den Immobilienverkauf in den Kantonen Schaffhausen, Thurgau und Zürich. Ob Haus, Wohnung, Mehrfamilienhaus oder Grundstück – wir erläutern die wichtigsten Schritte von der Verkaufswertberechnung über die Vermarktung bis zur Eigentumsübertragung.

Sie haben eine individuelle Frage zu Ihrer Immobilie? Gerne unterstützen wir Sie persönlich mit einer unverbindlichen Beratung und einer professionellen Verkaufswertanalyse.

Das Wichtigste auf einen Blick

Wie lange dauert ein Immobilienverkauf?

Beim Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung gehen wir in der Regel von einer durchschnittlichen Dauer von 6 bis 9 Monaten aus – vom Verkaufsauftrag bis zum Eintrag des Eigentumswechsels im Grundbuch. Je nach Lage und besonderen Eigenschaften der jeweiligen Immobilie kann es dabei Unterschiede geben. Entscheidend ist zudem die Wahl des richtigen Vermarktungspartners, idealerweise eines kompetenten Maklers mit regionaler Erfahrung. In den falschen Händen kann sich der Verkauf einer Immobilie unnötig in die Länge ziehen.

Eine grobe Marktwerteinschätzung kann lediglich einen ersten Anhaltspunkt für den möglichen Verkaufspreis liefern. Die Festlegung des richtigen Preises erfordert fundierte Kenntnisse des lokalen Immobilienmarktes sowie professionelles Fachwissen. Eine Besichtigung ist dabei ebenso unerlässlich wie eine sorgfältige Analyse der wesentlichen Eckdaten der Immobilie unter Berücksichtigung der allgemeinen Marktsituation. Ein seriöser Immobilienmakler führt diese Kriterien zusammen, gewichtet sie fachgerecht und definiert eine realistische Preisspanne, innerhalb derer Käufer und Verkäufer zueinanderfinden können.

Der Wert einer Immobilie wird anhand verschiedener Faktoren ermittelt. Dazu zählen insbesondere Lage, Grundstücksgrösse, Wohnfläche, Baujahr, Zustand, Ausbaustandard, Raumaufteilung, Nachfrage, Mikrolage und aktuelle Vergleichspreise. Je nach Immobilientyp kommen unterschiedliche Bewertungsmethoden zum Einsatz, zum Beispiel die hedonische Bewertung, Realwertmethode, Ertragswertmethode.

Ja, eine professionelle Bewertung ist vor dem Verkauf sehr empfehlenswert. Ein zu hoher Angebotspreis kann Interessenten abschrecken und die Verkaufsdauer verlängern. Ein zu tiefer Preis kann dagegen zu einem finanziellen Verlust führen. Eine fundierte Verkaufswertberechnung berücksichtigt Lage, Zustand, Ausbaustandard, Grundstück, Marktnachfrage und Vergleichsobjekte. So entsteht eine realistische Preisstrategie für einen erfolgreichen Verkauf.

Viele Eigentümer fragen sich, ob sich die Beauftragung eines Maklers finanziell lohnt. Ein erfahrener Immobilienmakler kann durch eine professionelle Bewertung, eine optimale Preisstrategie und eine gezielte Vermarktung oft einen höheren Verkaufspreis erzielen. Zudem reduziert er den Zeitaufwand und minimiert rechtliche sowie organisatorische Risiken.


Unser Honorar ist zu 100 % erfolgsabhängig. Kommt kein Verkauf zustande, entstehen Ihnen keine Maklerkosten. Durch unsere Erfahrung, Marktkenntnis und gezielte Vermarktung erreichen wir oftmals Verkaufspreise, die den Mehrwert unserer Dienstleistung deutlich unterstreichen.

Auch bei Liegenschaften gibt es keine zweite Chance für einen ersten Eindruck. Kleinere Investitionen (wenige Tausend Franken) können Wunder wirken. Etwa ein frischer Anstrich.

Aber: Neue Eigentümer wollen meist ihr künftiges Zuhause nach eigenen Wünschen gestalten. Aufwendige Modernisierungen lohnen sich daher selten. Das gilt besonders für Küchen, Bäder und Böden. Wenn sie nicht den Geschmack des Käufers treffen, waren die Investitionen der Verkäuflichkeit eher abträglich statt wertsteigernd. Ein professioneller Immobilienexperte sollte Sie bezüglichs dieses Themas fachkundig beraten können.

Beim Verkauf einer Immobilie können verschiedene Kosten anfallen. Dazu gehören insbesondere die Grundstückgewinnsteuer, Notariats- und Grundbuchgebühren sowie allfällige Kosten für die Ablösung einer bestehenden Hypothek. Je nach Situation können zudem Auslagen für Unterlagen, Energieausweise, Vermarktungsmassnahmen oder kleinere Vorbereitungsarbeiten entstehen. Wird ein Immobilienmakler beauftragt, fällt zusätzlich das vereinbarte Erfolgshonorar an, welches jedoch bei der Grundstücksgewinnsteuer angerechnet werden kann und den Steuerbetrag reduziert.

Ja, eine Immobilie kann grundsätzlich auch mit laufender Hypothek verkauft werden. Wichtig ist, frühzeitig mit der Bank zu klären, ob die Hypothek aufgelöst, auf ein neues Objekt übertragen oder vom Käufer übernommen werden kann. Bei einer vorzeitigen Auflösung kann eine Vorfälligkeitsentschädigung entstehen. Diese sollte vor dem Verkauf unbedingt berechnet werden, damit der effektive Verkaufserlös korrekt eingeschätzt werden kann.

Beim Verkauf einer Liegenschaft sind verschiedene organisatorische und rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Dazu gehören die Beschaffung relevanter Unterlagen wie Grundbuchauszug, Gebäudepläne, Versicherungsnachweise und gegebenenfalls Dokumente zum Stockwerkeigentum. Zudem sollten bekannte Mängel gegenüber Kaufinteressenten transparent offengelegt werden.

Nach der Einigung über den Kaufpreis wird der Kaufvertrag durch das Notariat vorbereitet und öffentlich beurkundet. Anschliessend erfolgen die Kaufpreisabwicklung, die Anmeldung beim Grundbuchamt sowie die Eigentumsübertragung. Eine sorgfältige Vorbereitung und professionelle Begleitung helfen dabei, Risiken zu minimieren, Verzögerungen zu vermeiden und einen reibungslosen Verkaufsprozess sicherzustellen.

Der beste Verkaufszeitpunkt hängt von Marktumfeld, Zinssituation, Nachfrage, Objektart und persönlicher Situation ab. Viele Immobilien lassen sich im Frühling und Herbst besonders gut präsentieren. Noch wichtiger als die Jahreszeit ist jedoch eine sorgfältige Vorbereitung mit realistischer Bewertung, hochwertigen Unterlagen und einer passenden Vermarktungsstrategie.

Um den Verkaufsprozess Ihrer Immobilie optimal zu gestalten, sind gezielte Massnahmen in der Vermarktung entscheidend. ImmoDux unterstützt Sie dabei umfassend – von der strategischen Planung bis zur überzeugenden Präsentation Ihrer Liegenschaft. Dazu gehören eine starke Online-Präsenz, eine sorgfältige Aufbereitung und Inszenierung der Immobilie sowie ansprechende Dekorationen. Professionelle Fotos, aussagekräftige Inseratetexte und – falls sinnvoll – kleinere Reparaturen tragen zusätzlich dazu bei, das volle Potenzial Ihrer Immobilie sichtbar zu machen.

Ein ebenso zentraler Erfolgsfaktor ist die richtige Preisgestaltung. Auch hier stehen wir Ihnen beratend zur Seite. Auf Basis einer fundierten Marktanalyse und unserer lokalen Marktkenntnis erarbeiten wir eine realistische Preisempfehlung. Ergänzend bieten wir Ihnen eine kostenlose Online-Immobilienbewertung als erste, unverbindliche Einschätzung des möglichen Marktwertes Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung.

ImmoDux begleitet Sie professionell in allen diesen Punkten – transparent, engagiert und mit dem Ziel, den bestmöglichen Verkaufserfolg für Sie zu erzielen.

Für einen professionellen Immobilienverkauf werden unter anderem Grundbuchauszug, Gebäudeversicherungsausweis, Grundrisse, Katasterplan, Baupläne, Renovationsnachweise und bei Stockwerkeigentum Reglemente, Nebenkostenabrechnungen sowie Protokolle benötigt. Vollständige Unterlagen erhöhen das Vertrauen der Käufer und beschleunigen den Verkaufsprozess. ImmoDux koordiniert und organisiert die Zusammenstellung aller relevanten Unterlagen für Sie und sorgt so für einen strukturierten, effizienten und reibungslosen Verkaufsablauf.

Die Grundstückgewinnsteuer fällt in der Regel an, wenn eine Immobilie mit Gewinn verkauft wird. Besteuert wird nicht der gesamte Verkaufspreis, sondern der erzielte Gewinn zwischen Anlagekosten und Verkaufserlös. Die Höhe hängt vom Kanton, der Besitzdauer und dem erzielten Gewinn ab. Wer seine Immobilie verkaufen möchte, sollte die Grundstückgewinnsteuer frühzeitig berechnen lassen, damit der Nettoerlös realistisch eingeschätzt werden kann. Gerne übernehmen wir für Sie diese Berechnung.

Ja, ein Verkauf ohne Makler ist möglich. Eigentümer müssen dann jedoch Bewertung, Unterlagen, Vermarktung, Besichtigungen, Verhandlungen, Bonitätsprüfung, Kaufvertragsvorbereitung und Übergabe selbst organisieren. Besonders bei hochwertigen Immobilien, Erbengemeinschaften, Scheidungen oder komplexen Objekten kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Ein erfahrener Immobilienmakler hilft, Risiken zu reduzieren und den Verkaufsprozess strukturiert zu führen.

Die Anzahl der Besichtigungen hängt stark von Lage, Preis, Zustand und Nachfrage ab. Bei marktgerechter Preisgestaltung können wenige qualifizierte Besichtigungen bereits ausreichen. Wenn jedoch viele Besichtigungen ohne konkrete Angebote stattfinden, kann dies auf einen zu hohen Preis, unpassende Vermarktung oder unklare Objektunterlagen hinweisen. Entscheidend ist daher die Qualität der Interessenten, nicht nur die Anzahl der Besichtigungstermine.

Grundsätzlich können Käufer unter bestimmten Umständen Mängel geltend machen, insbesondere wenn wesentliche Mängel verschwiegen wurden. In Immobilienkaufverträgen wird die Gewährleistung häufig weitgehend ausgeschlossen. Trotzdem sollten Verkäufer bekannte Mängel offenlegen und wichtige Informationen dokumentieren. Transparenz reduziert spätere Streitigkeiten und schafft Vertrauen im Verkaufsprozess.

Nach der öffentlichen Beurkundung wird der Eigentumsübergang vorbereitet. Dazu gehören je nach Kanton und Ablauf die Kaufpreiszahlung, Grundbuchanmeldung, allfällige Ablösung von Hypotheken und die Organisation der Übergabe. Der Käufer wird erst mit dem Grundbucheintrag Eigentümer. Verkäufer sollten deshalb sicherstellen, dass Zahlungsmodalitäten, Übergabetermin und Besitzesantritt klar geregelt sind.

Die Auszahlung des Verkaufserlöses erfolgt in der Regel im Zusammenhang mit der Eigentumsübertragung, sprich der Eintragung ins Grundbuch. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Kaufvertrag, der Bankfinanzierung und dem Notariatsablauf ab. Oft wird der Kaufpreis direkt nach der Eigentumsübertragung überwiesen. Verkäufer sollten die Zahlungsmodalitäten vor diesem Termin klar prüfen lassen.

Ja, das ist möglich, wenn mit dem Käufer ein Wohnrecht, eine Nutzniessung oder eine befristete Mietlösung vereinbart wird. Solche Modelle eignen sich besonders für Eigentümer, die Kapital freisetzen möchten, aber weiterhin in der Immobilie wohnen bleiben wollen. Die vertragliche Ausgestaltung sollte sorgfältig geprüft werden, da sie Einfluss auf Verkaufspreis, Rechte und Pflichten hat.